Gesindehaus Garching Die ersten Unterlagen über das Gebäude datieren aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts. Das so genannte "Gesindehaus" gehört somit zu den ältesten Gebäuden in Garching. Besonders erwähnenswert sind die vorhandenen Gewölbekonstruktionen im Keller und Erdgeschoss. Das denkmalgeschützte Bauwerk ist statisch gesehen in einem sehr schlechten Zustand. Um eine zeitgemäße Nutzung zu ermöglichen, sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich.
In allen Geschossen werden neue Decken mit höheren Tragfähigkeiten eingebaut. Die verformten und schadhaften Gewölbekonstruktionen werden frei überspannt und lastfrei gehalten. Die bestehenden Fundamente sind für die neuen höheren Lasten nicht geeignet. Alle Lasten aus den oberen Geschosses werden daher über neue Stützen und Einzelfundamente abgetragen . Diese Bauteile müssen in den Bestand integriert werden. Um Platz für die Haustechnik zu schaffen, wird unter dem Gebäude zusätzlicher Kellerraum geschaffen.
Die konstruktive Herausforderung besteht in der Aufgabe, die aus hohen Verkehrslasten und großen Spannweiten resultierenden neuen lastabtragenden Bauteile verträglich in den Bestand zu integrieren.
Baubeginn: Sommer 2008 |
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